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Kottmar
Der Kottmar zählt zu den am stärksten durch die vergangenen Trockenjahre und anschließende Borkenkäferkalamitäten geschädigten Waldgebieten im Oberlausitzer Bergland. In Folge des Zusammenbruchs der dortigen Fichtenbestände entstanden großräumig Freiflächen, die sich jedoch durch die aufkommende Naturverjüngung sowie die intensiven Aufforstungsarbeiten bereits zu stabileren und strukturreichen Mischwäldern entwickeln. Um diesen Prozess weiter zu unterstützen sollen im Herbst 2026 gemeinsam mit dem Ski-Club Kottmar e.V. und weiteren Freiwilligen zwei kleinere Flächen (jeweils 0,2-0,3 Hektar) wiederaufgeforstet werden. Dabei wird ein Nordhang in der Nähe der Schanze ergänzend mit 700 Bäumen bepflanzt. Für die Waldrandgestaltung sind Kornelkirsche, Pfaffenhütchen, Schlehe und Feld-Ahorn vorgesehen, wohingegen der Rest der Fläche mit Vogel-Kirsche, Esskastanie, Winter-Linde und Europäischer Lärche wiederaufgeforstet wird.
Die zweite Fläche befindet sich südwestlich der Sprungschanze in der Nähe des Alten Steinbruchs am Kottmar und bietet durch ihre südwestexponierte Hanglage ganz besondere Standortbedingungen. Abweichend von der klassischen Aufforstung soll hier ein lichter Wacholderbestand entstehen. Der Gemeine Wacholder gilt als ein sehr wertvolles, heimisches Schutz- und Nährgehölz für Vögel und bietet gleichzeitig einer besonderen Vielfalt an Insekten einen Lebensraum.
Stand: August 2026





