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Friedersdorf
Östlich des Ortsteils Friedersdorf (Neusalza-Spremberg) befindet sich eine weitere Waldfläche, die im Rahmen der Initiative im Herbst 2026 gemeinsam mit einer Jugendgruppe des NABU bepflanzt werden soll. Wie bei den meisten Projektflächen handelt es sich auch hier um einen ehemaligen Fichtenbestand, der in Folge eines Borkenkäferbefalls notgeerntet werden musste. Im nahen Umkreis der Fläche sind einige (noch) vitale Reste dieses zuvor größeren, zusammenhängenden Bestandes zu sehen. Teilweise findet sich auch stehendendes, entrindetes Totholz. Die Pflanzfläche selbst sowie die umliegenden Bestände bieten also noch ein großes Potenzial für den ökologischen Waldumbau.
Die ganz überwiegend durch den Roten Holunder (Hirschholunder) dominierte Strauchschicht soll durch die aktive Einbringung von Schwarzem Holunder, Strauch-Hasel, Zweigriffeligem Weißdorn und Gemeiner Heckenrose ergänzt werden. In der Baumschicht sollen zusätzlich zur Naturverjüngung die Baumarten Vogel-Kirsche, Gemeine Kiefer, Hainbuche, Europäische Lärche, Stiel-Eiche, Trauben-Eiche, Berg-Ulme, Winter-Linde, Berg-Ahorn und Weißtanne etabliert werden. Zahlreiche Verbiss- und Fegeschäden an umliegenden Gehölzen vermitteln einen Eindruck vom Wilddruck in dem Waldgebiet, weshalb die Pflanzfläche vor der Pflanzung mit einem Wildschutzzaun versehen wird.
Stand: August 2026





