
Lernen und Entdecken – Kinder erschließen sich über ein Legespiel den Körperbau der Ameisen. © Ulrike Knoll
Mitmach-Aktionen
Im Mai und Juni 2025 waren wieder verschiedene Gruppen im Oberlausitzer Zukunftswald unterwegs, um unterschiedliche Organismengruppen zu untersuchen.
Mit Studierenden des IHI Zittau fand eine Modulveranstaltung zum Thema „Forstliche Vegetationskunde“ statt. Der erste Teil beinhaltete eine umfassende Bestandsaufnahme der Vegetation in ausgewählten Quadranten auf den Flächen im Ostritzer Stadtwald. Dabei wurden auch Proben von boden- und rindenbewohnenden Flechten und Moosen gesammelt, die dann im zweiten Teil in den Räumen der Hochschule unter fachkundiger Anleitung nachbestimmt wurden.
Ganz im Zeichen der Flechten und Moose standen auch mehrere Veranstaltungen, bei denen Schulklassen unterschiedlicher Altersstufen des Augustum-Annen-Gymnasiums Görlitz die beiden Artengruppen im Ostritzer Stadtwald unter die Lupe nahmen:
Die Kinder einer 6. Klasse beschäftigten sich auf den Flächen mit den beiden Artengruppen. Begleitet von einem Experten sammelten sie nicht nur jede Menge neues Wissen über die einheimischen Moose und Flechten und ihre Bedeutung im und für den Wald, sondern sammelten auch Proben in eigenen Entdecker-Boxen.
Die 11. Klasse verband die Bestandsaufnahme und das Sammeln mit einem zweiten Termin im Naturkundemuseum, bei dem die Proben unter fachkundiger Anleitung präpariert, bestimmt und so für den Eingang in die Sammlung vorbereitet wurden.
Nach der Sommerpause ging es mit zwei Herbstferienangeboten weiter, die sich den Pilzen und Ameisen widmeten. Zahlreiche große und kleine Naturinteressierte wollten insbesondere den Ameisen auf die Spur gehen und suchten auf den Flächen nach Standorten von Ameisennestern. Ganz nebenbei gab es viel Spannendes über die als „Waldpolizei“ bekannten Insekten zu erfahren.





