
Stark geschädigter Wald im Zittauer Gebirge © Michael Schlitt

Pflanzaktionen – wie hier im Hirschgrund bei Ostritz – wurden bereits auch im Zittauer Stadtwald durchgeführt © Lisa Janke
Königsbrück
Gemeinsam mit einer engagierten Gruppe der Jungen Naturwächter wurde am 21. März 2026 – zum Internationalen Tag des Waldes – eine Privatwaldfläche von etwa 0,5 Hektar Größe südlich von Höckendorf (bei Königsbrück) mit einer vielfältigen Mischung aus Baum- und Straucharten bepflanzt. Die Fläche ist durch ein leichtes Gefälle in südwestliche Richtung gekennzeichnet. Der Standort wird dabei in dieselbe Richtung zunehmend feuchter. Der noch vorhandene, lockere Schirm aus Altbäumen (Fichte, Kiefer, Birke) bietet gemeinsam mit den angrenzenden Waldbeständen einen guten Schutz für die Naturverjüngung und die 550 gepflanzten Bäume und Sträucher.
Gesetzt wurden Strauch-Hasel, Sanddorn, Weißdorn, Kornelkirsche und Heckenrose am Nordrand der Fläche. Die Bepflanzung der restlichen Fläche erfolgte in Form von Gruppen (Teilflächen) mit Vogel-Kirsche, Stiel- & Trauben-Eiche, Hainbuche, Winter-Linde, Spitz- & Berg-Ahorn, Walnuss, Weißtanne und Esskastanie. Für den Schutz der Bäume wurden einige Teilflächen mit einem Wildschutzzaun versehen. In anderen Bereichen wurde mit Einzelbaumschutz-Gitterhüllen gearbeitet. 95 % der gepflanzten Bäume und Sträucher konnten erfolgreich anwachsen.





